Stefan Zweig – Schachnovelle

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/13613467/
ISBN:
Seiten: 80
Erscheinungsjahr: 2013

»Das Unwahrscheinliche hatte sich ereignet, der Weltmeister, der Champion zahlloser Turniere hatte die Fahne gestrichen vor einem Unbekannten, einem Manne, der zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre kein Schachbrett angerührt. Unser Freund, der Anonymus, der Ignotus, hatte den stärksten Schachspieler der Erde in offenem Kampfe besiegt!«
Das Erstaunen ist groß, als der unscheinbare Dr. B., österreichischer Emigrant auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires, eher zufällig gegen den amtierenden Schachweltmeister Mirko Czentovic antritt und seinen mechanisch routinierten Gegner mit verspielter Leichtigkeit besiegt. Doch das Schachspiel fördert Erinnerungen an den Terror seiner Inhaftierung im Nationalsozialismus zutage und reißt eine seelische Wunde wieder auf, die erneut Dr. B.s geistige Gesundheit bedroht.

Das Büchlein hat mir unglaublich gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil, aber besonders die Geschichte, die gewürzt war mit einer kleinen Priese Wahnsinn auf beiden Seiten. Einfach gut.

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