Natascha Kampusch – 3096 Tage

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/13447725/
ISBN: 978-3-548-37426-0
Seiten: 286
Erscheinungsjahr: 2012

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben.

Diese Geschichte hat es mir angetan. Von den vielen Entführungsfällen, die es in der Vergangenheit so gab, hat mich dieser am meisten berührt. Ich habe damals, als Natascha sich befreit hat, alles aufgesogen, was ich darüber im Netz und im Fernsehen finden konnte. Auch das Buch habe ich direkt gelesen. Und den Film gefunden. Im Netz gibt es ein Video der Polizei (muss es wohl), welches das Haus und das Verlies zeigt. Ich habe es mit Faszination geschaut.

Ich kann gar nicht sagen, wieso ich diese (und ähnliche Geschichten) so gern lese. Wahrscheinlich ist es der ekelhafte Trieb, vom Leiden anderer Menschen zu lesen um fühlen zu können, wie gut es einem eigentlich geht.

Natascha Kampusch ist bewundernswert. Die Umsetzung ihrer Geschichte ist es auch. Ich finde es grandios.

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