Karl May – Winnetou I-III

Technische Daten:

Bookcrossing:
Teil I: http://www.bookcrossing.com/journal/12461909/
Teil II: http://www.bookcrossing.com/journal/12464020/
Teil III: http://www.bookcrossing.com/journal/12032295/
ISBN:
Seiten: insgesamt 1116
Erscheinungsjahr: 1876

Winnetou I
Die Freundschaft zwischen Winnetou, dem Häuptling der Apachen und Old Shatterhand beginnt mit blutigen Kämpfen. Entgegen der ursprünglichen Abmachung wird die Bahnlinie der Great Western Railroad auf Betreiben des Banditen Santer mitten durch das Gebiet der Apachen gelegt. Als Abgesandter der Eisenbahngesellschaft versucht Old Shatterhand, Santer von seinem Plan abzubringen und die Indianer zu versöhnen. Da die Apachen von Old Shatterhands guten Absichten nichts wissen, sehen sie auch in ihm einen Feind. Old Shatterhand muß einen Zweikampf gegen Winnetou gewinnen, bevor die beiden Blutsbrüder werden.

Winnetou II
Immer wieder kommt es durch skrupellose Verbrecher zu Kämpfen zwischen Indianern und weißen Siedlern. Winnetous Ziel ist es, dauerhaften Frieden zwischen den verfeindeten Parteien zu erreichen. Bei einer Friedenskonferenz in Fort Niobara gelingt es ihm, alle großen Häuptlinge mit den Weißen zu versöhnen. Als sein Gegenspieler Forrester versucht, die Indianer um ihre Ölvorkommen zu betrügen, gelingt es ihm beinahe, den neu geschlossenen Friedensbund wieder zu zerstören. Doch Winnetou und Old Shatterhand können gerade noch rechtzeitig eingreifen und das Schlimmste verhindern. Forrester selbst findet seine gerechte Strafe, seinen verdienten Tod.

Winnetou III
Winnetous Traum, ein friedliches Zusammenleben von Indianern und Weißen, wurde immer wieder von habgierigen Geschäftemachern und Desperados durchkreuzt. Diesmal wollen Rollins und seine Bande Weißer Büffel, den Häuptling der Jicarillo Indianer, um sein Land betrügen. Nur Winnetou, der bei allen Stämmen hochangesehen ist, kann die Jicarillos wieder zur Vernunft bringen. Tödliche Gefahren lauern auf den Häuptling der Apachen, doch der Einsatz hat sich gelohnt, Weißer Büffel ist verhandlungsbereit – da erscheint Rollins, in seinen Armen den toten Sohn des Häuptlings und in dessen Rücken steckt Winnetous Messer. Als Winnetou Rollins seines Verbrechens überführt, stirbt er durch seine Kugel.

Die Bücher kenne ich schon mein Leben lang aus dem Bücherregal im Wohnzimmer meiner Eltern. Und so habe ich auch mit 13 Jahren schon den ersten Teil der Serie gelesen. Das Karl May-Fieber hat mich damals allerdings nicht gepackt. Und auch diesmal war es zum Ende hin eine kleine Qual.

Der erste Teil war gut und hat mir durch den Aufbau der Freundschaft und der Einführung in die Indianerwelt am besten gefallen. Die anderen Teile waren nur lose verbundene, einzelne Abenteuer und in einem unterschiedlichen Stil geschrieben. So fangen Old Shatterhand und Winnetou im zweiten Teil des dritten Bandes auf einmal an in Apatschensprache zu reden, die dann auch noch übersetzt wird. Hää?

Ich kann mir aber gut vorstellen, wieso das Karl May-Fieber so um sich gegriffen hat. Die Bücher machen Fernweh, man möchte mehr von der beschriebenen Landschaft, von den netten Charakteren wissen. Es ist einfach alles herrlich romantisch. Diese Romantik habe ich gehofft in den Filmen aus den 60ern wiederzufinden, was mir leider nicht gelungen ist. Den ersten Film habe ich mir angeschaut und schöne Landschaften gefunden, aber kein mitgerissen-werden. Schade.

Zurück zur Übersicht: Rezensionen 2015

Zurück zur Übersicht: Liste der 1000 Bücher

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *