Jussi Adler-Olsen – Das Alphabethaus

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11932391/
ISBN: 978-3423248945
Seiten: 592
Erscheinungsjahr: 2012

Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien …

Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen …

Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat.

Eine Geschichte, die gleichermaßen zu zwei Zeiten spielt. Der erste Teil spielt im Krieg, die beiden Piloten werden als vermeintliche Schwachsinnige in ein Sanatorium gesteckt. Doch nach und nach kommt raus, dass sie nicht die einzigen Simulanten sind, die durch ein Schauspiel den Russen und dem Krieg entkommen wollen. Den einen gelingt es besser als anderen.

Im zweiten Teil, welcher in den 70er Jahren spielt, meine ich mich zu erinnern, wird die alte Geschichte wieder aufgerollt – der eine Pilot, der damals aus der Anstalt flüchten konnte sucht seinen Freund, der seit dem Krieg nicht aus der Anstalt rauskam.

Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Natürlich wieder wegen den Einblicken in die Geschichte im dritten Reich. Außerdem war die Geschichte aus der Sicht beider Piloten erzählt, wobei der eine es schwerer hatte als der andere. Gleichermaßen war beängstigend, was an den Insassen ausprobiert wurde…

Der zweite Teil hatte ebenfalls seinen Reiz, auch wenn mir das teilweise wieder zu thrillerhaft war – zu viel Intrige, zu viel Geiselnahme, aber psychische Abgründe und Blut haben das wieder wett gemacht.

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