Christiane F. – Mein zweites Leben

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/12356096/
ISBN: 978-3943737127
Seiten: 333
Erscheinungsjahr: 2013

35 Jahre später erzählt Christiane Felscherinow ihr ganzes Leben. Eine Geschichte von Hoffnung und Hölle – glücklichen Jahren in Griechenland, Überlebenskampf im Frauenknast, Abenteuern unter Rock-Idolen, Literatur-Stars und Drogenhändlern – und der Kampf, trotz aller Rauschgift-Exzesse eine gute Mutter für ihr Kind zu sein. Gemeinsam mit der Journalistin Sonja Vukovic hat sie nun ihr Leben rekapituliert. Das Ergebnis ist eine erschütternde, aber auch hoffnungsvolle Autobiografie. Eine Begegnung mit einer Gesellschaft, die den Rausch auslebt, aber den Süchtigen verachtet. Die Vollendung einer Geschichte, die das Lebensgefühl von Generationen prägte – und damit auch ein Dokument deutscher Zeitgeschichte.

Bevor ich dieses Buch lesen konnte, mussten natürlich noch die „Kinder vom Bahnhof Zoo“ nochmal ran. Ein tolles Buch (ich kann es nur wiederholen) und eine gute Idee – denn so war ich wieder direkt in der Geschichte drin.

Wow. Endlich (endlich!) darf der gemeine Leser herausfinden, wie es mit Christiane weitergeht. Bisher ging das nur über irgendwelche YouTube-Videos mit mehr oder weniger alten Interviews. Und nun ist es festgeschrieben. Es hat mir sehr gefallen, dass Hintergründe zur Entstehung des ersten Buchs beschrieben wurden und wie es das weitere Leben von Christiane beeinflusst hat, warum es „Christiane F.“ ist, ein Name mit dem fast jeder etwas anfangen kann. Auch der weitere Werdegang von Christiane war spannend – ich hätte nicht gedacht, dass ihr Leben so turbulent auf der ganzen Welt weitergeht. Auch wurde mir die Protagonistin während der Schilderung mehr und mehr sympathisch geworden.

Leider waren die Kapitel nicht chronologisch nacheinander geschrieben, sondern der „Lebenslauf“ hat sich erst nach und nach ergeben. Diese Zeitschiene hat mir etwas gefehlt. Aber wahrscheinlich ist das ohnehin eher unwichtig.

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