Siegfried Naujeck – Namenloser Tod

Technische Daten:

ISBN: 978-3866345317
Seiten: 181
Erscheinungsjahr: 2008

„Drogen müssen nicht sein; man kann auch ohne sie Spaß haben“, schrieb Stefanie Blech am 22. Februar 1998 in ihr Tagebuch. Im Juli 2000 berichteten Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen von der ersten Drogentoten in Sachsen-Anhalt. Die 17-jährige Stefanie Blech aus Köthen starb in der Nacht zum 20. Juli 2000 auf einer privaten Party. Zusammen mit ihrem Freund Marco sowie einem weiteren Pärchen wollte der Teenager nur Spaß haben und einfach alles ausprobieren.

Das Buch habe ich zum zweiten mal gelesen. Als „Drogenbuch“ solala, ich hatte viele Handlungen im Kopf, die schlussendlich bei den „Kindern vom Bahnhof Zoo“ vorgekommen ist. Was viel bedrückender war, war die Beschreibung des Lebens in meiner wie ihrer Heimatstadt. Das war richtig beklemmend, dass es so was eben nicht nur in Berlin gibt sondern auch „um die Ecke“. Beim nächsten Heimaturlaub werde ich sie besuchen.

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