Steven Uhly – Glückskind

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/12917165/
ISBN: 978-3905951165
Seiten: 260
Erscheinungsjahr: 2012

Deutschland 2012. »Warum war ich überhaupt so, wie ich war?«, fragt sich Hans D. Jahrelang hatte er keine Fragen mehr. Im Gegenteil, er war kurz davor, fraglos aufzugeben. Und dann? Dann bringt er den Müll hinunter, geht zu den Tonnen, findet im Müll ein Kind. Es beginnt ein berührender Prozess über die Entscheidung, was geschehen muss. Das Kind behalten, es verbergen? Und die Mutter? Eine Mordanklage zulassen, wider besseres Wissen? Was ist gerecht? Wie handeln? Am Ende der Geschichte sind die Dinge neu geordnet. Ein Kind wird überlebt haben und mit Hans D. werden wir wissen, dass Liebe der Schlüssel ist für Erkenntnis, Veränderung, ein gutes Leben.

Eine schöne Geschichte in einer Welt, die es eignentlich nicht verdient hat. Ungeachtet des Glücks, welches das Kind hatte hat es mich umso mehr gefreut, dass Hans durch seinen Fund ins Leben zurückgefunden hat. Es hat mich unweigerlich an James Bowen mit seinem Kater Bob erinnert, beides Menschen, die durch glückliche Umstände wieder ins Leben zurückgefunden haben. Ich fand es außerdem gut, dass es am Ende keinen großen Showdown gab sondern dass das Kindchen wieder zurück in seine Familie konnte. Hans hätte es nicht behalten dürfen, ungeachtet der Tatsache, dass er sich dann mit Entführung etc.pp. hätte herumschlagen müssen.

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