Gabriel García Márquez – Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11812200/
ISBN: 978-3596162512
Seiten: 512
Erscheinungsjahr: 1985

Die schönste Liebesgeschichte der Welt: 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber nie hat er aufgehört, sie zu lieben.

Ach ja, das war in der Tat eine schöne Liebesgeschichte, wenn auch ziemlich schwer zu lesen. Da ich es aber lesen WOLLTE, war das in Ordnung, wie ich immer wieder bei schwereren Büchern feststelle. Recht verwirrend war der Schreibstil. Lange Absätze, lange Sätze, wenig Kapitel. Und teilweise wurde im nächsten Absatz einfach aus Sicht einer anderen Person erzählt, was den unaufmerksamemn Leser zuverlässig dazu bringt, die vorhergegangene Seite eben nochmal zu lesen.

Das Ende fand ich gleichermaßen schön wie ulkig. Ich fand es toll, dass er sie noch gekriegt hat, aber wie abwegig, dass sie bis zum Lebensende unter Choleraflagge auf dem Fluss umherschippern, es sein denn sie hätten nur noch Tage zu leben. Weiß ich nicht …

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