Mary E. Pearson – ZweiundDieselbe

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Wie weit würdest du gehen, um einen Menschen zu retten, den du liebst? Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Spannung verdichtet sich bis ins Unerträgliche, ja fast Klaustrophobische. Denn die Wahrheit, der Jenna Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall. Ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch was von ihr übrig war, waren nicht mehr als zehn Prozent ihres Gehirns. Wie viel Persönlichkeit steckt in diesen zehn Prozent? Wie viel davon ist Jenna? Mit seiner schlichten, poetischen Sprache geht dieser Roman direkt unter die Haut und wirft ethische Fragen auf, die noch lange nachhallen.

Um die Ethik möchte ich mich gar nicht kümmern. Auf den ersten Seiten wusste ich nicht recht, was ich von dem Buch halten soll, denn erst nach und nach wird klar, dass man sich in der Zukunft befindet, wo möglich sein könnte, was hier passiert ist. Nachdem ich mich in das Buch reingefunden hatte, hat es mir besser und besser gefallen. Es war nicht zu viel Science Fiction, und die hat sich auf die medizinischen Neuerungen beschränkt. Die Story war gut und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Weiterempfehlenswert.

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