Mark Schreiber – Prinzen im Exil

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/13276953/
ISBN: 978-3473580668
Seiten: 352
Erscheinungsjahr: 1998

Ryan ist sechzehn. Seit einem Jahr weiß er von seinem Hirntumor. Er hat alle Krebskliniken des Landes von innen gesehen, weiß, dass ‚es‘ nicht mehr lange dauern wird hat mit dem Leben abgeschlossen. Da kommt er nach Camp Hawkins, in ein Sommerlager für krebskranke Jugendliche. Anfangs kann er kaum begreifen, was sich hier abspielt. Alle machen Witze über ihre Glatzen, fahren wüste Touren mit ihrem Moped, reden offen über Sex und über ihre Krankheiten. Fast alles läuft hier ab, wie in einem gewöhnlichen Ferienlager. Er ist erstaunt, wie wenig Beobachtung sein Tumor findet, und erkennt nach und nach, dass alle im Camp mit ähnliche Schwierigkeiten kämpfen wie er. Nur – hier wird das Leben nicht von diesen Schwierigkeiten bestimmt. Und das gibt Raum für das, was das Leben ausmacht. Zum Beispiel ist da Holly, das Mädchen mit der tollen Figur…

Ich weiß nicht, das beste der je gelesenen Krebsbücher war es sicher nicht, auch wenn es gut hätte werden können. Ich hätte mir von den Kindern mehr schwarzen Humor gewünscht, den gab es jedoch nicht. Auch der offene Umgang mit Sex war nicht so richtig da. Ob es im Allgemeinen ein schlechtes Buch war oder mir nur die Charaktere nicht gefallen haben, kann ich nicht genau sagen. Man möge sich bitte nicht auf den Klappentext verlassen, das enttäuscht.

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