Richard Bachmann – Todesmarsch

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/13172087/
ISBN: 978-3453002395
Seiten: 315
Erscheinungsjahr: 1987

Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarschs – ein jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gegners zu Ende. Der Sieger erhält bis an sein Lebensende alles, was er sich wünscht. Die Regeln sind einfach: Man darf nicht anhalten und eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Ansonsten wird man verwarnt und statt der vierten Verwarnung gibt es die rote Karte – in Form einer tödlichen Kugel …

Seit den Tributen von Panem ist diese Geschichte mit Jugendlichen, die gegeneinander kämpfen salonfähig geworden. Ich fand die Idee mit dem Marsch bis zum Tod gut, auch wenn ich mir mehr Ausschmückung gewünscht hätte. Der Marsch aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben, die unabhängig voneinander die Ausgangssituation schildern, genauso die Hinweise zum Lauf. Was ist der Grund für den Lauf? Wieso melden sich die Jungen freiwillig, ohne sich Gedanken über den Lauf zu machen. Wieso ist der Ray Garraty von Anfang an der Favorit? Nur weil er aus Maine ist?

Viele Fragen, die auf eine Antwort warten. Das hat mir gefehlt, das hätte der Geschichte mehr Tiefe gegeben.

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