E. W. Heine – Toppler. Ein Mordfall im Mittelalter

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11740904/
ISBN: 978-3442728558
Seiten: 256
Erscheinungsjahr: 2002

Heinrich Toppler ist eine historische Figur: Geboren um 1340, war er ein reicher Kaufmann und Bürgermeister der Stadt Rothenburg ob der Tauber, die unter seiner Führung im 14. Jahrhundert zu Ansehen und Wohlstand gelangte. Doch Topplers Glück hielt nicht an: 1408 fand er unter mysteriösen Umständen im Kerker seiner eigenen Stadt den Tod, und noch heute hält sich hartnäckig das Gerücht, er sei enthauptet worden. Doch warum sollte die Stadt ihren erfolgreichsten und hochverehrten Bürgermeister hinrichten? Ging der Hinrichtung überhaupt eine gerichtliche Verurteilung voraus? Oder war es ein Mord aus Habgier?

Umgeben ist die ganze Geschichte von Fakten rund um das leben im späten Mittelalter. Teils wie ein Krimi geschrieben, teils wir eine Dokumentation.
Beim Lesen gab es Höhen und Tiefen, wir ich die selten erlebt habe. Die Ausführungen über das Leben der Menschen auf dem Land und in den Städten fand ich sehr interessant. Aus anderen Romanen über die Zeit erfährt man nicht in solch Klarheit über den Alltag. Zwar teilweise wie es ist, jedoch nicht warum. Auf der anderen Seite fand ich die Kabbeleien mit irgendwelchen Nachbarfürsten und deren Mauscheleien total uninteressant und habe mich förmlich durch diese Kapitel gequält. Alles in allem aber vollkommen okay.

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