Alexander Neubacher – Ökofimmel

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11169321/
ISBN:
978-3421045492
Seiten: 272
Erscheinungsjahr: 2012

Alexander Neubacher ist guten Willens: Seine Familie und er machen mit beim Umweltschutz, halten sich brav an alle Öko-Vorschriften, scheuen keine Kosten für Bioprodukte. Doch inzwischen haben sie ernsthafte Zweifel, ob sie der Umwelt damit wirklich helfen, denn die Energiesparbirne endet als gefährlicher Sondermüll, die ausgespülten Joghurtbecher werden nicht recycelt, sondern verfeuert, für die Herstellung des Biobenzins im Autotank wird der Regenwald gerodet, und aus den Gullys in ihrer Straße dringt entsetzlicher Gestank, weil alle Wasser sparen. Am Beispiel des eigenen (Familien-) Lebens zeigt Neubacher, wie hysterisch die deutsche Umweltpolitik geworden ist. Er untersucht, wie sich Dosenpfand, E10 und Atomwende auf den Alltag der Bürger auswirken, und fragt, ob wir mit unserem Ökofimmel tatsächlich die Umwelt retten.

Das Buch hat mir gut gefallen, obwohl es stellenweise doch recht langatmig war. Ich habe viel gelernt, wie es energietechnisch in der Welt so läuft. Auch wenn ich bisher nicht umweltbewusst bzw. pseudo-umweltbewusst gelebt habe – woher die Äpfel kommen ist mir nach wie vor egal. Doch die Hintergründe, was sich als Umweltschutz im Alltag mehr oder weniger lohnt, hat das Buch auf jeden Fall ein Bisschen weiter geholfen.

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