Wolf Serno – Der Wanderchirurg

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/12268580/
ISBN:
978-3548261164
Seiten: 291
Erscheinungsjahr: 2005

Anno 1576: Im spanischen Zisterzienserkloster Campodios stirbt der von allen verehrte und geliebte Abt. Kurz vor seinem Tod gesteht er seinem Lieblingsschüler Vitus ein Geheimnis: Vitus ist ein Findelkind, das nach seiner Geburt vor den Toren des Klosters ausgesetzt wurde. Ein kostbares rotes Damasttuch, in das er als Baby eingehüllt war, ist der einzige Hinweis auf seine Herkunft, und das Wappen deutet darauf hin, dass seine Familie in England leben könnte. Vitus begibt sich auf die Suche nach seinen Angehörigen. Schon bald muss er seine medizinischen Kenntnisse anwenden, macht sich als eine Art Wunderheiler einen Namen in ganz Spanien. Nach schwersten Prüfungen setzt er seinen Weg Richtung Santander fort, um von dort mit dem Schiff nach England überzusetzen …

Wie bereits festgestellt, hat man für einen historischen Roman immer Zeit. Bei diesem ist es genauso, leicht zu lesen und in Null komma Nix zu Ende. Mein Ergebnis: Solala.

Mir haben einige Redewendungen nicht gefallen. Natürlich ist es möglich, dass es diese „damals“ schon gab, ich traue dem leider nicht so ganz. Ich habe das Buch leider nicht mehr, daher lässt sich das nicht mehr nachprüfen. Eine andere Sache hingegen schon: Die Sache mit der Brille.
Ganz kurz: Einer der Protgonisten hat von jemandem Berylle bekommen, um seine Sehschwäche zu korrigieren. Okay. Es handelt sich aber um Glaslinsen, die der Träger aber trotzdem „Berylle“ nennt, da der Handwerker selber so getan hat, als seien es welche (da der Handwerker sich ungeschickt angestellt hatte, durfte er nur Glas verarbeiten, keine Edelsteine). Eine mir arg misfallende Kleinigkeit. Man hätte ruhig bei der „wahren“ Geschichte bleiben können, was die Erfindung der Brille betrifft.

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