Paolo Giordano – Die Einsamkeit der Primzahlen

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11745930/
ISBN:
978-3896673978
Seiten: 368
Erscheinungsjahr: 2009

Ein einziger Tag in ihrer Kindheit, so scheint es, hat über ihr ganzes Leben entschieden. An einem solchen Tag verlor Alice für immer ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem halsstarrigen Vater. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er ein einziges Mal, für wenige Stunden, missachtet hatte. Seither quälen ihn Schuldgefühle, die er niemandem offenbart.

Sieben Jahre später lernen Mattia und Alice sich auf dem Gymnasium kennen. Die Anziehungskraft zwischen den beiden scheint unwiderstehlich. Jeder erkennt im anderen die eigene Einsamkeit. Alice ist der einzige Mensch, dem Mattia wenigstens einmal seinen Schmerz zu offenbaren wagt. Und umgekehrt würde sie nie einen anderen als ihn bitten, das Tattoo von ihrer Haut zu entfernen, mit dem sie ihre inneren Wunden gleichsam übermalen wollte.

Ein Buch wie für mich gemacht: Zwei psychisch kranke Menschen, die entweder zusammen kommen oder auch nicht. Schön geschrieben und absolut fesselnd. Ich hab es geliebt! Auch wenn es, für die Romantikerin und Schönseherin ruhig ein Happy-End hätte geben können.

Es ist in meiner persönlichen Sammlung gelandet.

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