Mark Helprin – Wintermärchen

Technische Daten:

ISBN: 978-3442481118
Seiten: 864
Erscheinungsjahr: 2014

New York, ausgehendes 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Peter Lake schlägt sich mit Diebstählen durch. Auf seinen Streifzügen durch die von Verfall und Verbrechen gezeichnete Stadt wird er von einem geheimnisvollen weißen Hengst begleitet, der ihm auf der Flucht vor einer Gangstermeute das Leben rettet. Als Peter in eine festungsgleiche Villa an der Upper West Side einbricht, begegnet er Beverly. Zwischen den beiden jungen Menschen entspinnt sich eine magische Liebesgeschichte …

Diese tolle Inhaltsangabe bezieht sich auf den ersten Teil des Buches. Dieser war echt schön zu lesen. Mir hat es vor allem gefallen, ins ausgehende 19. Jahrhundert einzutauchen. Doch nach dem ersten Teil war erst ein Drittel des Buches geschafft. Es kommen immer wieder neuen Charaktere hinzu, auch deren Hintergrund fand ich spannend. Am Ende trifft sich alles in New York, doch die genauen Umstände (und was in dieser Stadt überhaupt los ist) erschließt sich dem Leser (mir) nicht mehr. Es passieren mysteriöse Dinge, mehr und mehr entschwand mir der rote Faden. 600 Seiten hätten es auch getan.

Zeitweise haben sich die Seiten sehr gezogen, auf denen irgendwelche abstrusen Gedanken beschrieben wurde. Was mich immer genervt hat, waren zeilenlange Aufzählungen, die total irrelevant waren. Wieso? Der Grund erschloss sich mir nicht. Ich habe den Film noch nicht angeschaut, dieser soll wohl aber nur den ersten Teil behandeln. Mal sehen…

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