John Green, David Levithan – Will & Will

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/11894622/
ISBN:
978-3570161036
Seiten: 384
Erscheinungsjahr: 2012

Sie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn und tragen neben demselben Namen und demselben Alter dasselbe Problem mit sich herum: Aus lauter Angst, das Ding mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein.
Der eine Will zögert seit Wochen, sich selbst das einzugestehen, was für alle anderen offensichtlich ist: dass er nämlich bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich lieber in seine dubiose Online-Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im Real Life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinander treffen.

Jugendbücher über Liebesdinge sind an sich eine gute Sache und machen mir Spaß beim Lesen. Hier ist es nicht anders, es kommt sogar noch der ein oder andere Psychofaktor dazu, womit man mich immer kriegt. Das Buch ist in zwei Blickwinkeln geschrieben, einmal aus der Sicht des einen Will (der in seine Mitschülerin verliebt ist) ganz normal, wie man sich das vorstellt. Der andere Will (der am liebsten aus dieser Welt entschwinden würde) schreibt anders, sehr analytisch und nüchtern. Die Dialoge werden so dargestellt, dass erst die eine Person redet, dann die andere … ohne jegliche Gefühle damit rüberzubringen. Diese Schreibweise fand ich toll und sehr gelungen.

Ein traurig-schönes Buch :)

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