Marliese Arold – Ich will doch leben!

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/12125548/
ISBN: 978-3785563144
Seiten: 149
Erscheinungsjahr: 2008

Nadine kann es nicht fassen. Florian war ihre erste große Liebe, der erste Junge, mit dem sie geschlafen hat. Und nun die erschütternde Nachricht: Florian hat Aids. Nadine kann sich kaum noch auf etwas konzentrieren, denn ihre Gedanken kreisen immer wieder um dieselbe Frage: Was, wenn sie sich mit dem Virus infiziert hat? Nadine lässt einen Test machen und erhält kurz darauf den Befund: Sie ist ebenfalls HIV-positiv.

Schon auf den ersten Blick ein Aufklärungsbuch. Immerhin lassen sich im Anhang ein Glossar und eine Liste mit Beratungsstellen finden. Muss ja nix schlechtes bedeuten, die Story kann ja trotzdem gut sein. Leider nicht. Schema F. Erst Verdrängung, dann der große Absturz nach der Diagnose. Dann die Beratungsstelle und die Selbsthilfegruppe als Retter in der Not. Sogar die Gedanken an Selbstmord und die gleichzeitige Angst vor dem Tod. Und am Ende trinken alle Volleyballerinnen aus der gleichen Sektflasche. Wow. Leider wird nicht weiter ausgeführt, was mit der „großen Liebe“ passiert, ob sie den wiederkriegt, nachdem Sie ihn abgeschossen hat?

Naja… für jemanden, dem es eher um die Infos rund um HIV und AIDS geht, mag das Buch ja ganz nützlich sein. Als aufgeklärter Mensch, der mehr an der Story interessiert ist… das hätte man besser machen können.

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