Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

Technische Daten:

Bookcrossing: http://www.bookcrossing.com/journal/12101587
ISBN: 978-3499267031
Seiten: 512
Erscheinungsjahr: 2013

Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will…

… und eine Liebesgeschichte mit „Pipi-in-die-Augen“-Alarm. Zumindest ein bisschen, auch wenn ich zugeben muss, bei anderen Büchern schon wesentlich mehr geflennt zu haben.

Mit gefällt vor allem, dass ein Thema angesprochen wird, über das man sich wirklich Gedanken machen sollte. Wie schnell passiert es, dass man selber im Rollstuhl sitzt. Würde man damit klar kommen? Wie wäre es, wenn dieses Schicksal ein geliebtem Mitmenschen widerfährt? Wie würde der damit klar kommen? Wie reagiere ich, wenn er mich bittet, ihn in die Schweiz zu bringen? Könnte ich ihn gehen lassen?

Was ich auch ganz gut fand war die Tatsache, dass einzelne Kapitel aus Sicht der Mitmenschen der Protagonistin geschrieben sind,um nochmal eine kleine andere Sichtweise kennenzulernen. Jedoch war (zumindest ich) dann doch ab und an „confused“, als das „ich“ Dinge getan und gesagt hat, die nicht passen…

Was mir am Ende ein bisschen aufgestoßen hat: Die „Buchclub-Tipps“. Bitte verbessert mich, wenn ich nur einfach keine Ahnung davon habe, was in Buchclubs passiert. Ja, man redet beim wöchentlichen Treffen darüber, was man gelesen hat und redet darüber. Ok. Wozu bedarf es denn dann der Diskussionsthemen? Sollte man sich nicht eher selber Gedanken zu dem Inhalt machen? Sonst verlernt man noch, nachzudenken… oder hat es schon längst…

Zurück zur Übersicht: Rezensionen bis 2014

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *