Stephen King – ES

Ich habe dieses Buch bereits zum zweiten Mal gelesen und bin der Meinung, es hat seinen Zauber nicht verloren.

Das erste Mal habe ich „ES“ mit 14 oder 15 Jahren in die Hand genommen und hatte an manchen Stellen Herzklopfen, sodass ich es für den Tag erstmal aus der Hand gelegt habe. Zart beseitete Menschen sollten dieses Buch nicht als erste Wahl nehmen, um in die Horror-Literatur einzusteigen.

Es ist der typische Kampf zwischen Gut und Böse. Alle 27 Jahre passieren schreckliche Dinge in der Stadt Derry: Kinder verschwinden und werden ermordet und verstümmelt wiedergefunden, unter diesen Kindern ist auch der kleine George, der ein Opfer von Pennywise wird. Sein großer Bruder Bill schwört sich, den Georges Mörder zu finden und sich zu rächen. Zusammen mit 6 anderen Kinder, die unter mysteriösen Umständen zusammentreffen und denen ebenfalls sonderbare Dinge wiederfährt, zieht er in den Kampf gegen Pennywise.

27 Jahre später beginnt der Schrecken von neuem: wieder verschwinden Kinder von einem auf den anderen Tag. Einer der Freunde hat in Derry die Stellung gehalten und erinnert seine Freunde aus Kindertagen an ein Versprechen, welches sie vor langer Zeit gegeben haben. Sollten sich die Morde wiederholen, so wollten sie wiederkommen um den Clown ein für allemal zu besiegen. Die Freunde treten dem Schrecken erneut entgegen und diesmal nimmt die Geschichte ein endgültiges Ende.

In dem Buch gibt es, wie nicht  anders zu erwarten, viele Bluttaten, die genau geschildert und beschrieben werden. Auf der anderen Seite ist es sehr gefühlvoll, es geht um starke Empfindungen wie Liebe und Freundschaft, aber auch um Angst, Trauer, Wut und Wahnsinn.

Die Story erzählt gleichzeitig die Geschehnisse von 1958 und 1985, die Erzählungen lösen sich ab. Dieser Umstand kann anfangs ein wenig verwirrend sein, jedoch liest man sich schnell in die 2 Zeiten rein.

Zart beseitete Menschen sollten dieses Buch nicht als erste Wahl nehmen, um in die Horror-Literatur einzusteigen. Ich kann es jedem Freund des Horrors nur wärmstens empfehlen. Auch wenn es über 1000 Seiten hat wird es nie langweilig, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

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