Nach 2 Monaten

huhu ^^

ich habe mich ja lange nicht mehr gemeldet, aber möchte dies nun nachholen…

Viel ist passiert in der letzten Zeit. Man findet Freunde, und das recht schnell 😉 Auch die Schule hat nun angefangen (momentan sind Herbstferien).

Mit den Kindern klappt es prächtig. Das sind N (8), A (10) und S (13). A und S brauchen kaum Betreuung. Hauptsächlich kümmere ich mich um N, der ab und zu seine Wut-und Tobsuchtsanfälle hat, aber damit lernt man umzugehen…außerdem ists sicherlich eine gute Übung für die späteren eigenen Kinder. mit ihm gehts jeden Tag zur Schule, am Mittwoch (Grundschulkinder haben am Mittwoch den „Hobbytag“ und keine Schule) zum Fechten (Escrime, hätt ich warscheinlich sonst nie gelernt) und am Donnerstag zum Judo. meistens bekomm ich Ihn auch dazu, das zu tun, was ich will…auch wenn es heute nen riesigen Aufstand gab, weil er zum Judo (momentan ist so eine Art ganztägiger Judounterricht) kein selbstgemachtes Sandwich mitnehmen wollte und die, die es an der Tankstelle zu kaufen gab die Falschen waren.  Was genau jetzt das problem war….ich habe keine Ahnung…vielleicht kann mir die Gastmutter ja weiterhelfen 😉

A ist für ihr Alter sehr wenig Pupertär Andere Aupairs haben da Geschichten von ihren 10-jährigen Mädchen erzählt….aber A spielt gerne die „Dame“, zieht sich schick an und macht sich die Haare, aber von Zickig noch keine Spur. A ist auch diejenige, die mir am meisten hilft…immer beim Abendessen bekomme ich etwas neues erklärt, meistens irgendwelche Grammatik oder zB wie die Finger heißen ^^ Total süß 😀 Ich helfe ihr dafür mit dem Englischen, welches sie in der Schule lernt.

Und S ist eher ein ruhiger Teenager. Der liest viel, verbringt Stunden in der Bibliothek (die hier Mediathek heißt) und geht ebenfalls zum Fechten. S helfe ich mit Deutsch und…das klappt auch 😉 wenn ich etwas von ihm will, dann frage ich auf deutsch und er antwortet dann auch…klappt…und wenn mal doch nicht, dann kann immernoch französisch…

Die Sprache klappt super! Ich habe in sehr kurzer Zeit das alltägliche drauf gehabt (was ich zu den Kindern sage („Zieh‘ dich an! Lass das! Hör auf! Mach dein Bett! Wann kommst du wieder? Was willst du nun machen?“)). Den rest gibts in der Sprachschule, die Vokabeln und die Grammatik.

Die Sprachschule ist ganz okay, 3x die Woche für 2 Stunden (am Stück) gehts für mich in die Schule (kostet: 365€/Trimester (3 Monate) und 35€ Einschreibungsgebühr). Die Lehrerin ist eine Gute und erklärt auch gerne die Dinge 2xund 3x. In meiner schule brauche ich keine extra-Bücher, es gibt stapelweise Arbeitsblätter und nebenher habe ich ein Schulheft. Die Klasse ist recht bunt, es sind die Hälfte meiner Mitschüler auch deutsch, dann noch AuPairs aus Kanada, USA, Schweden. Niederlande, Belgien, Spanien und Mexiko, also fast aus der ganzen Welt.

Durch die Agentur habe ich eine Info bekommen, in der auch eine Liste mit allen AuPairs aus Paris war. Nach einer großen Rundmail an alle deutschen Aupairs (ca. 2/3 der Aupairs)  habe ich die ersten tage richig mit der Planung zu tun gehabt. Und schnell gab es auch Mädchen, die ich richtig lieb gewonnen habe und wiederum auch welche, mit denen ich mich nicht nochmal treffe ^^

Das Problem ist: Anfangs will man noch mit jedem Klarkommen, da man ja sonst keinen hat (Zwangsfreundschaften). Ich habe hier schon einige gute Freundinnen gefunden, mit denen ich schon die halbe Lebensgeschichte ausgetauscht habe. Aber meine besste Freundin ist und bleibt T, Daran wird sich auch nix ändern…

Bis die Tage

EnigmA <3

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